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NRW-Ministerpräsidentin Kraft lehnt rot-rot-grüne Koalition ab

Archivmeldung vom 09.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Hannelore Kraft Bild: hannelore-kraft.de
Hannelore Kraft Bild: hannelore-kraft.de

Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat einer rot-rot-günen Koalition nach der Bundestagswahl am 22. September eine klare Absage erteilt. "Wir haben klar gesagt, dass wir weder eine Zusammenarbeit mit, noch eine Tolerierung durch die Linkspartei wollen und das nicht machen werden", sagte sie "Spiegel Online".

Kraft hatte selbst zwei Jahre lang eine links-tolerierte Minderheitsregierung in NRW geführt. "Im Bund brauchen wir insbesondere mit Blick auf die Außenpolitik verlässliche Mehrheiten im Parlament. Ich kann mir das auch rein technisch im Bundestag nicht vorstellen", sagte die SPD-Ministerpräsident weiter. Zugleich fügte sie hinzu, dass die Erfahrungen mit der Junior-Rolle in der Großen Koalition sich tief in das Gedächtnis der Sozialdemokraten eingebrannt hätten, und es seien "keine positiven Erfahrungen" gewesen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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