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Bundesregierung erhöht Wachstumsprognose

Archivmeldung vom 23.01.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.01.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Dieser kleine Wahrsager ist mindestens so fähig in der Prognose wie die meisten Politiker bei Großprojekten...
Dieser kleine Wahrsager ist mindestens so fähig in der Prognose wie die meisten Politiker bei Großprojekten...

Bild: olga meier-sander / pixelio.de

Die Bundesregierung sieht die Konjunktur nach ihrem Zwischentief wieder im Aufwind. Das Bundeswirtschaftsministerium werde in seinem Jahreswirtschaftsbericht die Wachstumsprognose für dieses Jahr auf 1,1 oder 1,2 Prozent erhöhen, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf eigene Informationen.

Die genaue Zahl lege die Bundesregierung in der kommenden Woche fest. Im Herbst war sie noch von einem Plus von 1,0 Prozent ausgegangen. Für 2021 rechne das Wirtschaftsministerium mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Höhe von 1,5 Prozent. Der leichte Anstieg in 2020 ist unter anderem der außergewöhnlich hohen Zahl an Arbeitstagen geschuldet. Daneben sehe das Bundeswirtschaftsministerium aber auch Zeichen für eine Entspannung der konjunkturellen Lage, berichtet die Zeitung weiter.

So laufe der Brexit nun relativ kontrolliert ab. Zudem gebe es zwar weiterhin Handelsspannungen nach dem Teilabkommen im Handelskonflikt zwischen den USA und China, aber auch Signale für eine Entspannung. Zudem sei die Arbeitsmarktlage robust. Die Rekordbeschäftigung sorge für eine weiterhin hohe Binnennachfrage, hieß es. 2019 war die deutsche Wirtschaft nur noch um 0,6 Prozent gewachsen und nur knapp einer Rezession entgangen. Aufgrund der schlechteren konjunkturellen Lage rechnete der Arbeitskreis der Steuerschätzer im November bis 2023 mit insgesamt 7,1 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen. Man rechne nun damit, dass aufgrund der besseren konjunkturellen Aussichten der Rückgang bei der nächsten Steuerschätzung im Mai revidiert werden dürfte, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf Regierungskreise.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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