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CDU fordert neue Gesetze gegen Jugendgewalt

Archivmeldung vom 10.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Günter Krings Bild: bundestag.de
Günter Krings Bild: bundestag.de

Angesichts der breiten Berichterstattung über das Thema Jugendgewalt fordert die Union im Bundestag neue Gesetze für schnellere Strafverfahren gegen die Täter. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag) sagte Unionsfraktionsvize Günter Krings (CDU): "Wenn jugendliche Gewalttäter zuschlagen, muss die Strafe auf den Fuß folgen. Daher müssen bei exzessiver Gewalt beschleunigte Jugendstrafverfahren endlich konsequent angewendet werden." Durch eine Gesetzesänderung sollte das schnelle Strafverfahren "in klaren Fällen zum Regelfall" gemacht werden.

Krings betonte, ihm bereiteten die "immer brutaler" werdenden Angriffe "jugendlicher Intensivtäter" große Sorgen. "Es darf nicht sein, dass Strafen erst Monate oder Jahre nach der Tat folgen, nur weil kein eigener Raum für die Durchführung dieses Verfahrens an den Gerichten eingerichtet wird", sagte er.

Am Sonntag hatte die ARD in der "Tatort"-Reihe den Krimi des Berliner Senders rbb "Gegen den Kopf" gezeigt. Die Kommissare Till Ritter (Dominic Raacke) und Felix Stark (Boris Aljinovic) klärten dabei den Mord an einem 38-jährigen Mann in der U-Bahn durch jugendliche Täter auf. Im Anschluss diskutierte der Moderator Günther Jauch in seiner gleichnamigen Sendung unter anderem mit Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) und einem Jugendrichter über das Thema "Tatort U-Bahnhof - machtlos gegen Jugendgewalt?".

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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