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Zeitung: SPD hält an Rente mit 67 fest

Archivmeldung vom 11.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Das Rentenkonzept der SPD sieht nach jahrelangem Streit ein Bekenntnis zur Rente mit 67 und deutlich mehr Schutz vor Altersarmut vor. Dies geht aus einem Papier der von Parteichef Sigmar Gabriel eingesetzten Arbeitsgruppe zur Rente hervor, berichtet die "Rheinische Post".

Unter dem Stichwort "Solidar-Rente" soll Geringverdienern, die 40 Jahre lang Vollzeit gearbeitet haben, eine Rente von 850 Euro pro Monat garantiert werden. Das Rentenniveau soll dauerhaft zwischen 45 und 50 Prozent gesichert werden. Dafür soll der Beitragssatz etwas schneller steigen, als bislang geplant. Die betriebliche Altersvorsorge soll den Plänen zufolge "möglichst flächendeckend" verbreitet werden.

Dafür will die SPD die Unternehmen in die Pflicht nehmen. Arbeitgeber, die keine Betriebsrente anbieten, sollen "Altersvorsorgebeträge" an die gesetzliche Rentenversicherung abführen. Die Rentenversicherung soll dann alternativ Vorsorgekonten anbieten. Den Übergang in den Ruhestand will die SPD künftig flexibler gestalten. Hinzuverdienstmöglichkeiten sollen für Frührentner deutlich großzügiger geregelt werden und durch freiwillige Zahlungen der Arbeitgeber in die Rentenversicherung soll ein vorzeitiger Renteneintritt ermöglicht werden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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