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Maas fürchtet "humanitäres Desaster" im syrischen Idlib

Archivmeldung vom 06.09.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.09.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Ein Olivenhain in der Nähe von Idlib
Ein Olivenhain in der Nähe von Idlib

Foto: nopira
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nach seinen politischen Gesprächen in Ankara blickt Bundesaußenminister Heiko Maas mit großer Sorge auf die Entwicklung in der syrischen Region Idlib. "Die Gefahr einer Zuspitzung der Lage in Idlib mit kaum mehr überschaubaren Konsequenzen wächst. Ich habe mich heute dazu intensiv mit meinem türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu ausgetauscht", sagte Maas dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

"Die Risiken eines politischen und humanitären Desasters von selbst in diesem blutigen Konflikt ungekanntem Ausmaß sind offenkundig", sagte Maas weiter. "Das muss denjenigen, die das Heft des Handelns ist der Hand haben, bewusst sein – gerade denjenigen, die gleichzeitig schon jetzt die großflächige Rückkehr von Flüchtlingen und den Anschein von Normalität zu propagieren versuchen." Der Außenminister warnte vor unübersehbaren Folgen im Falle einer weiteren militärischen Eskalation. "Die Folgen einer breit angelegten Offensive für die über drei Millionen Menschen in Idlib wären immens, die Dynamik nicht zu kontrollieren. Die Gefahr ist groß, im Blindflug in einen Abgrund menschlichen Leids zu steuern", sagte der SPD-Politiker. Als einer der größten humanitären Geber stehe Deutschland in intensiven Gesprächen mit seinen Partnerländern und den Vereinten Nationen, versicherte Maas. "Allen muss klar sein: Die Zukunft Syriens lässt sich nicht militärisch gewinnen, sondern nur in einem politischen Prozess bewahren."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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