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Weil sieht in AfD Bedrohung für die SPD

Archivmeldung vom 20.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sieht in den Wahlerfolgen der AfD auch eine Bedrohung für seine eigene Partei. Das erfolgreiche Abschneiden der AfD "muss alle Parteien beschäftigen", sagte Weil der "Welt". Dies zeigten die Wahlanalysen.

Weil nannte die AfD eine "besondere Herausforderung" für die Union. Diese "hatte immer den Anspruch, dass rechts von ihr keine nennenswerte politische Kraft entstehen darf. Dieser Anspruch ist jetzt gefährdet", sagte der niedersächsische SPD-Vorsitzende. Hinter der AfD liege "ein deutlicher Wandel", so Weil. Er betonte: "Sie hat begonnen als euroskeptische Partei, und entwickelt sich nun zu einer eher rechts-populistischen Organisation. Stärker denn je setzt sie auf Ressentiments gegenüber Ausländern. Das ist auch für die SPD eine Herausforderung, darf uns aber nicht davon abhalten, zu unseren humanitären Grundsätzen und Verpflichtungen zu stehen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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