Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik Chrupalla: Fusionsverbot von Siemens und Alstom - Bundesregierung ohne Konzept

Chrupalla: Fusionsverbot von Siemens und Alstom - Bundesregierung ohne Konzept

Archivmeldung vom 07.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Tino Chrupalla (2018)
Tino Chrupalla (2018)

Zur Entscheidung der EU-Kommission, die Fusion von Siemens und Alstom zu verbieten, erklärt der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Tino Chrupalla: "Die Entscheidung der EU-Kommission, die Fusion von Siemens und Alstom zu verbieten, führt zu einem Wettbewerbsnachteil der Europäischen Industrie auf dem Weltmarkt und zeigt wie wenig Einfluss die nationalen Regierungen gegenüber Brüssel haben."

Chrupalla weiter: "Das Ziel der Fusion war die Errichtung eines auf Augenhöhe agierenden Global Players, der es mit chinesischen und amerikanischen Großkonzernen im internationalen Wettbewerb aufnehmen könnte.

Nach dem Scheitern dieser Fusion ist es wie immer die Bundesregierung, die versucht durch eine Schadensbegrenzung, das zu retten, was noch zu retten ist. So kündigte Bundeswirtschaftsminister Altmaier sofort, nach der Entscheidung der EU-Kommission, eine Initiative an, um das Wettbewerbsrecht in Europa zu reformieren. Zusätzlich erarbeitet noch die 'Kommission Wettbewerbsrecht 4.0' an der Weiterentwicklung des europäischen Wettbewerbsrechtes und zu guter Letzt soll bis Ende des Jahres auch noch das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen überarbeitet werden.

Es zeigt sich einmal mehr, dass die Bundesregierung ohne Konzept vollkommen planlos agiert und grundlegende sowie zukunftsorientierte Fragestellungen der deutschen Wirtschaft vollkommen ausblendet."

Quelle: AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag (ots)

Anzeige: