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Klaus Ernst (LINKE) warnt vor steigender Arbeitslosigkeit durch Digitalisierung der Industrie

Archivmeldung vom 14.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Klaus Ernst 2013.
Klaus Ernst 2013.

Foto: DerHexer, Wikimedia Commons
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Linke-Politiker Klaus Ernst hat davor gewarnt, dass im Zuge der Digitalisierung der Industrie einfache Tätigkeiten durch Maschinen ersetzt werden könnten. "Hier ist die Bundesregierung bereits vom ersten Tag an gefordert, für flankierende Maßnahmen zu sorgen, die einen drastischen Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindern", erklärte der Bundestagsabgeordnete gegenüber der Tageszeitung "neues deutschland" (Mittwochausgabe).

Voraussetzung dafür sei, dass die Regierung diese Gefahr überhaupt benenne und ihr begegne. Dies sei bei der von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel am Dienstag auf der Hannover Messe vorgestellten Plattform Industrie 4.0 "leider völlig unterbelichtet". Aus Sicht des Linkspolitikers drängt die Frage der Umverteilung von Arbeitszeit und die Verkürzung der individuellen Arbeitszeit auf die politische Agenda. Laut Ernst ist durch die Digitalisierung der Industrie eine größere Polarisierung am Arbeitsmarkt zwischen Beschäftigten mit hohem Qualifikationsprofil und anderen zu erwarten. Auch hier seien "präventive Strategien vonnöten wie eine forcierte Weiterbildung und frühzeitige Anpassungsqualifizierung in den Betrieben - mit staatlicher Flankierung."

Quelle: neues deutschland (ots)

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