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Grünen-Fraktionschef Hofreiter: Gabriel und die Regierung insgesamt lassen Verbraucher in der VW-Affäre im Stich

Archivmeldung vom 11.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Anton Hofreiter Bild: Heinrich-Böll-Stiftung, on Flickr CC BY-SA 2.0
Anton Hofreiter Bild: Heinrich-Böll-Stiftung, on Flickr CC BY-SA 2.0

Fünf Monate nach Bekanntwerden der VW-Abgasaffäre durch Einschreiten der US-Behörden werfen die Grünen der Bundesregierung und insbesondere auch Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel "völliges Versagen" beim Schutz der Verbraucher vor. "Statt sich vor die Verbraucher zu stellen, duckt sie sich weg", sagte der Grünen-Fraktionschef im Bundestag, Toni Hofreiter, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, RND.

Die Bundesregierung lasse die Autoindustrie einfach machen, anstatt nachzuhaken und aufzudecken. Als "willkürlich und unverständlich" kritisierte Hofreiter den derzeitigen Stand der vermutlichen Entschädigung der millionenfach betroffenen Autokäufer in den verschiedenen Staaten, bei denen die US-Verbraucher deutlich bessergestellt werden sollen als die Käufer in Deutschland. "Deutsche Verbraucherinteressen sind ihr offensichtlich wurscht", meinte Hofreiter. Verantwortung dafür trage nicht zuletzt auch der frühere niedersächsische Ministerpräsident und heutige Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). "Statt nur nett zusammen in Leipzig Fed-Cup-Tennis zu gucken, sollte Herr Gabriel mit VW-Chef Müller endlich mal Tacheles reden - das wäre er den vielen enttäuschten Kunden schuldig." Nach Informationen des RND aus Regierungskreisen habe Gabriel in den vergangenen Wochen mehrfach mündlich und telefonisch den SPD-Teil in der Bundesregierung gebeten, aus Rücksicht auf die Bedeutung von VW für Niedersachsen und den deutschen Markt sich "äußerste Zurückhaltung" bei kritischen Äußerungen aufzuerlegen und die abschließenden Lösungsvorschläge der Managementspitze von VW abzuwarten

Quelle: Redaktionsnetzwerk Deutschland (ots)

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