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Söder ermahnt große Koalition zum Zusammenhalt und hält grün-rot-rotes Bündnis nicht für ausgeschlossen

Archivmeldung vom 22.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Markus Söder (2016)
Markus Söder (2016)

Foto: Superbass
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

CSU-Chef Markus Söder hat die große Koalition ermahnt, nach möglichen Stimmenverlusten bei der Europawahl zusammenzuhalten. "Jedes Mal, wenn sich Parteien aus innerparteilichen Beweggründen aus einer Regierungsverantwortung verabschieden, kehren sie dahin nie mehr zurück."

Söder weiter: "Man sollte sich keinen Vorteil beim Wähler erhoffen, wenn man sich vor der Verantwortung drückt", sagte der bayerische Ministerpräsident der Düsseldorfer "Rheinischen Post". Er halte es nicht für ausgeschlossen, dass mit dem Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck und Juso-Chef Kevin Kühnert an einem "linken grün-rot-roten Bündnis" geschmiedet werde. Söder sagte: "Bei den Grünen macht mir indes Sorge, dass sie mit dem vermeintlich philosophisch anmutenden Robert Habeck Verbindungen nach ganz links knüpfen wollen. Auch er hat große Sympathien für Enteignungen wie Herr Kühnert." Zugleich stellte er klar, dass die CSU bei einer Kabinettsumbildung auf ihre drei Ministerien für Inneres, für Verkehr und für Entwicklungszusammenarbeit bestehen würde. "Für die CSU-Ministerien gibt es keinerlei Anlass zu Veränderungen", sagte Söder. Damit erteilte er auch Spekulationen eine Absage, CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer könnte Innenminister Horst Seehofer ablösen.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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