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Konrad Adam: Volker Kauder hat Angst vor der AfD

Archivmeldung vom 30.05.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.05.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Konrad Adam (2013)
Konrad Adam (2013)

Foto: Mathesar
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Zu den jüngsten Abgrenzungsbemühungen des CDU-Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder bemerkt Konrad Adam, Sprecher der AfD: "Volker Kauder hat Angst vor der AfD. Anders ist seine kopflose Reaktion auf die Aussicht, zusammen mit einem Vertreter dieser Partei in irgendeiner Talk-show zu sitzen, nicht zu verstehen. Kauder sehnt sich nach einer Zeit zurück, in der die CDU gemeinsam mit der FDP an der Regierung war. Diese Zeit ist allerdings vorbei, sie ist Vergangenheit, während die AfD Zukunft hat."

Adam weiter: "Genauso wie die CDU bekennt sich die AfD zu Europa als einer Wertegemeinschaft. Allerdings hat sie vom Inhalt dieser Werte etwas andere Vorstellungen als Volker Kauder und die CDU. Die AfD tritt dafür ein, den Meinungskampf um die bessere politische Lösung mit Argumenten zu führen, nicht mit Ressentiments und Vorurteilen, zu denen sich die CDU-Führung genötigt sieht."

Zu den jüngsten Äußerungen von Volker Kauder erklärt Alexander Gauland, stellvertretender Sprecher der Alternative für Deutschland: "Manche Politiker lernen nie. Zu ihnen gehört offensichtlich der CDU-Fraktionschef Volker Kauder. Er will künftig nicht mit AfD-Politikern in Talkshows sitzen. Statt also die demokratische Auseinandersitzung zu suchen, sollen die Alternativen totgeschwiegen werden. Und da man ja Einfluss über die Rundfunk- und Fernsehräte hat, wird man wohl auch versuchen, AfD-Politiker nicht mehr einladen zu lassen. So bleibt man ganz unter sich. Demokratie sieht zwar anders aus, aber Grundsatzreden in Feierstunden sind eben das eine, und der tägliche Machtkampf das andere. Doch Kauder wird damit ebenso wenig Erfolg haben wie CDU und SPD bei Aufkommen der Grünen Anfang der 1980er Jahre. Damals galt dieselbe Parole: Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, sing nicht ihre Lieder. Gespräche wurden politisch unterbunden und Parteifreunde, die das anders sahen, ins Abseits gestellt. Herbert Gruhl lässt grüßen. Damals hatten sich viele Christdemokraten geschworen: So dumm sind wir nie wieder. Inzwischen sitzt der in der Union als rechts geltende Volker Bouffier in Hessen mit den Grünen in einer Regierung und die verfehlte Abgrenzungspolitik soll nun auf die Alternative für Deutschland angewandt werden. Doch das wird genauso wenig funktionieren wie damals. Die Menschen lassen sich nicht Parteien verbieten, die ihre Probleme aufgreifen, nur weil es den Staatsparteien nicht gefällt. Die Verkaufszahlen von Sarrazins Büchern belegen es."

Quelle: Alternative für Deutschland (AfD) (ots)

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