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Gewalt in Berliner Freibädern: FDP-Politiker fordert Polizeischutz

Archivmeldung vom 15.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Michael Loeper / pixelio.de
Bild: Michael Loeper / pixelio.de

Mehrere Bäder in Deutschland waren in den vergangenen Wochen aufgrund von Handgreiflichkeiten ein Fall für die Ordnungshüter. In Berlins Badeanstalten kümmern sich oft private Firmen um die Sicherheit. Nun hat die FDP vorgeschlagen, dass die Polizei diese Funktion übernimmt, schreibt das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter heißt es auf der deutschen Webseite: „Mehrere Bäder in Deutschland waren in den vergangenen Wochen aufgrund von Handgreiflichkeiten ein Fall für die Ordnungshüter. In Berlins Badeanstalten kümmern sich oft private Firmen um die Sicherheit. Nun hat die FDP vorgeschlagen, dass die Polizei diese Funktion übernimmt.

Im Juni häuften sich unangenehme Vorfälle in vollen Bädern in Deutschland: Mal gab es Massenstreit, mal eine Attacke gegen Bademeister, mal kletterten Menschen über Zäune in schon überfüllte Bäder.

Der Berliner Innenpolitiker Marcel Luthe (FDP) schlägt nun deshalb vor, die Polizei einzuschalten. Zu diesem Schritt forderte er nach eigenen Angaben den Senat auf. Bisher würden die Beamten draußen gehalten – der Senat überlasse die Konfliktführung privaten Sicherheitsleuten, was Stoff für Konflikte biete.

Eine eigene Einsatzhundertschaft sollte sich laut Luthe um die Sicherheit in den Bädern kümmern.

In der Vergangenheit hatte es schon ähnliche Vorfälle in Freibädern in Kreuzberg und Neukölln gegeben. Damals war auch die Stimmung wegen nichtiger Anlässe schnell gekippt.

In den vergangenen Jahren sei die Situation aber friedlicher geworden, sagt der Berliner Bädersprecher Matthias Oloew. Es werde eben „hinreichend viel“ für die Sicherheit unternommen. So fließe jedes Jahr zum Beispiel ein sechsstelliger Betrag in Sicherheitsleute.

Seit mehreren Jahren sind zudem in den Badeanstalten in Neukölln und Kreuzberg vermehrt Wachleute von privaten Firmen präsent. Viele von ihnen haben türkische oder arabische Wurzeln.

Dies kann oft, da Diskussionen am Beckenrand auch auf Türkisch geführt werden können. Außerdem sind in mehreren Bädern noch Konfliktlotsen des Projekts „Cool am Pool“ im Einsatz, die in mehreren Sprachen deeskalierend auf Streithähne einwirken sollen.

Sollte all das nicht helfen, ist die Polizei laut Oloew sofort vor Ort. Die Idee des FDP-Politikers lehnt er deshalb ab."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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