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Historiker: Pflichtbesuche in KZ-Gedenkstätten wenig sinnvoll

Archivmeldung vom 27.01.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
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Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Der Historiker Wolfgang Benz lehnt den Vorschlag der Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli, den Besuch von KZ-Gedenkstätten für Deutsche wie für Zuwanderer verpflichtend zu machen, ab. "Das ist keine gute Idee. Wir können uns alle gut vorstellen, wie wenig motiviert so eine Pflichtübung ablaufen kann", sagte der langjährige Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (RND).

 Benz sieht zudem die Tatsache, dass bald keine Zeitzeugen aus der NS-Zeit mehr leben werden, für die Vermittlung der NS-Geschichte weniger problematisch als andere Experten. "Ich halte die Zeitzeugen in gewisser Weise für unsterblich, da ihre Erinnerungen in Büchern und Audiobotschaften festgehalten sind. Es bedarf nur eines engagierten Lehrers, der diese Dokumente zum Leben erweckt", sagte der Historiker.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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