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Göring-Eckardt kritisiert hohe Zahl unerledigter Asylverfahren

Archivmeldung vom 05.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Katrin Göring-Eckardt Bild: goering-eckardt.de / idea/Thomas Kretschel
Katrin Göring-Eckardt Bild: goering-eckardt.de / idea/Thomas Kretschel

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt kritisiert die hohe Zahl der unerledigten Asylverfahren in Deutschland. "Herr Weise hat Recht: Es gibt noch sehr viel zu tun und zu viel wurde noch gar nicht angepackt", sagte Göring-Eckardt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe nach der Pressekonferenz des Bamf-Chefs Frank-Jürgen Weise in Berlin.

"Mehr als 600.000 unerledigte Verfahren sind schlimm für die wartenden Menschen ohne Perspektive und tatsächlich inakzeptabel für unsere rechtsstaatliche Ordnung." Die Grünen-Fraktionschefin fordert Integrationszentren in allen Städten und Landkreisen - analog zu den lokalen Arbeitsagenturen. Göring-Eckardt kritisiert, dass es aktuell deutlich zu wenig Integrationsangebote gebe - weder für die Flüchtlinge, die gerade kämen noch für die, die schon eine Anerkennung hätten. "Ständig fordern vor allem Unionspolitiker, dass sich Flüchtlinge bei uns integrieren sollen", sagte Göring-Eckardt. Doch die Nachfrage nach einem Platz in einem Sprach- und Integrationskurs sei weiterhin viel größer als die Kursangebote. "Dieses doppelzüngige Spiel müssten de Maizière, Nahles und Schäuble endlich beenden und rasch ausreichend Mittel für Kurse bereitstellen", sagte Göring-Eckardt. Sie fordert die Abschaffung der "antiquarischen" Vorrangprüfung. "Die Bundesregierung strengt sich immer noch zu wenig an und beginnt schon wieder die Fehler der Gastarbeiterzeit zu wiederholen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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