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Mehr Stadt für weniger Bürger

Archivmeldung vom 12.05.2005

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.05.2005 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Michael Dahlke

Thüringer Wohnungswirtschaft und Hartz IV/Heiner Geißler: Wir zerstören Menschenwürde. nd-online.de berichtet

Aus dem Inhalt:

Der »Wohnungswandel« steht im Mittelpunkt der in Suhl eröffneten »Tage der Thüringer Wohnungswirtschaft« des Verbandes der Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft.

Die Definition, was »angemessener Wohnraum sei« und die daraus resultierende Vorgabe der Kommunen stünden teilweise im direkten Widerspruch zur Realität, rügte Verbandsdirektor Norbert Nareyke. Die Forderung, die Betroffenen in unsanierten Plattenbauten unterzubringen, wertete er als »unverantwortlich«. Das stempele sie zu Menschen zweiter Klasse und fördere Gettobildung.

Ähnlich äußerte sich Thüringens Bauminister Andreas Trautvetter. Aus seiner Sicht kann es auch nicht im Sinne von Hartz IV sein, wenn wegen einer drei Quadratmeter zu großen oder 20 Euro zu teuren Wohnung ein Umzug verlangt wird und dafür 10000 Euro Kosten bezahlt werden.

Wesentlich schärfer ging der CDU-Politiker Heiner Geißler mit Hartz IV zu Gericht. Da würden Menschen nach einem erfüllten Arbeitsleben ohne eigene Schuld auf die unterste Stufe gedrückt, betonte er. Am Ende komme eine 27-jährige Job-Managerin zu einem langjährigen Opel-Arbeiter und messe dessen Wohnung nach.

»Wir zerstören die Menschenwürde dieser Leute«, schrieb der Ex-Minister Bundespolitikern aller Parteien einschließlich der eigenen ins Stammbuch.

Derartige Entscheidungen würden nicht mehr in Parlament oder Regierung vorbereitet, sondern von Kommissionen, deren Mitglieder von dem, was sie beschließen, nicht betroffen sein würden.

Quelle: http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=71744&IDC=2

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