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Bundes-Linke warnt CDU in Thüringen vor Annäherung an AfD

Archivmeldung vom 26.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Matthias Höhn auf dem 4. Parteitag am 10. Mai 2014 in Berlin
Matthias Höhn auf dem 4. Parteitag am 10. Mai 2014 in Berlin

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Bundes-Linke hat die CDU in Thüringen vor einer Annäherung an die eurokritische Alternative für Deutschland (AfD) gewarnt. Dass die CDU in Thüringen bei der Wahl des Ministerpräsidenten möglicherweise Fraktionschef Mike Mohring und nicht die amtierende Regierungschefin Christine Lieberknecht gegen den Linken-Kandidaten Bodo Ramelow ins Rennen schickt, um sich die Zustimmung der AfD zu sichern, stoße bei der Bundes-Linken auf scharfe Kritik, wie das "Handelsblatt" (Online-Ausgabe) berichtet.

AfD-Fraktionschef Björn Höcke hatte zuvor signalisiert, dass sich seine Fraktion vorstellen könne, einen "Alternativkandidaten" der CDU anstelle von Lieberknecht zu wählen.

"Das Angebot der AfD an die thüringische CDU ist vergiftet. Ich kann die CDU nur davor warnen, den Abgrenzungskurs zur AfD aufzuweichen und auf den Vorschlag einzugehen", sagte Matthias Höhn, Bundesgeschäftsführer der Linken, dem "Handelsblatt". Im Übrigen sei Lieberknecht als Kandidatin im Wahlkampf angetreten. "Kurzfristig das Pferd zu wechseln, wäre in höchstem Maße unredlich", sagte Höhn.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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