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AfD fordert mehr Unterstützung für häusliche Pflegeleistungen

Archivmeldung vom 13.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Prof. Dr. med. Axel Gehrke (2019)
Prof. Dr. med. Axel Gehrke (2019)

Bild: AfD Deutschland

Am 12. Mai, dem ‚Internationalen Tag der Pflege‘, weist der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Axel Gehrke, darauf hin, dass die große Mehrheit der Pflegebedürftigen gar nicht in einem Heim, sondern von ihren Angehörigen zuhause versorgt wird.

Diesen Angehörigen spricht die AfD ihren Dank aus, verbunden mit der Forderung an die Bundesregierung, diese Leistungen der Angehörigen künftig finanziell stärker zu honorieren. „Angehörige leisten einen großen Beitrag zur gesellschaftlichen Solidarität und verzichten dafür auf viele persönliche Vorteile, die sie stattdessen durch eine Vollzeitarbeitsstelle mit gutem Verdienst hätten. Im Leistungsgefüge der Pflegeversicherung kommt dieser Einsatz aber nur am Rande vor“, so Gehrke.

„Eine Familie, die sich zum Beispiel um die Pflege der Eltern kümmert, stellt Unterkunft und Verpflegung sicher, sorgt für regelmäßige Arztbesuche, kümmert sich um alle Hilfestellungen vom Aufstehen bis zum Schlafengehen. Dafür bleibt in der Regel die Ehefrau zu Hause und organisiert alles. Für sie gibt es aber in der Pflegeversicherung keinen direkten Leistungsanspruch.“

„Großzügig“ schlägt das Bundesministerium für Gesundheit auf seiner Homepage vor, der Pflegebedürftige könne ja sein Pflegegeld (bis maximal 901 Euro) als Anerkennung an seine Angehörigen weitergeben. Für die gleichen Leistungen erhält ein Pflegeheim jedoch bis zu 2.005 Euro!“

„In einer Zeit des Fachkräftemangels und nicht ausreichenden Pflegeplätzen zur Versorgung im Heim ist es unverständlich und ungerecht, Angehörige aus dem Leistungsspektrum der Pflegeversicherung auszuklammern. Im Gegenteil müssen Anreize geschaffen werden, damit die häusliche Pflege wieder gerne übernommen wird und so die demographisch immer schwierigere pflegerische Versorgung zukünftig überhaupt noch einigermaßen sichergestellt werden kann. Deswegen müssten Angehörige zumindest finanziell so gestellt werden, wie es für die gleichen Leistungen auch in einem Heim vorgesehen ist.“

„Aber auch zur Entlastung fehlender Fachkräfte in Pflegeheimen könnten Angehörige miteinbezogen werden. Kostenlose Fort- und Weiterbildungen zu Pflegehilfskräften und neue Konzepte in der Organisation eines Heimbetriebs wären erste Ansätze. Doch die Vergessenen in der Pflege sind die Angehörigen. Ihnen spricht die AfD-Fraktion am Tag der Pflege ihren Dank aus!“

Quelle: AfD Deutschland

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