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Strobl und Krings verteidigen Merkel gegen unionsinterne Kritik

Archivmeldung vom 28.09.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.09.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Günter Krings (2013)
Günter Krings (2013)

Foto: Wahlkreisbüro Dr. Günter Krings
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Führende CDU-Politiker haben die Kritik aus den eigenen Reihen an der Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel zurückgewiesen. Innen-Staatssekretär Günter Krings (CDU) sagte der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post": "Zu dem Signal der Barmherzigkeit gehört gleichzeitig das Signal, dass wir nicht alle Flüchtlinge in Deutschland aufnehmen können, die nach Europa kommen. Das weiß auch Angela Merkel." Er habe keinen Zweifel daran, "dass sie in den nächsten Wochen beide Signale geben wird", sagte Krings und setzte hinzu: "Dazu braucht sie keine Nachhilfe."

"Wir schränken jetzt die Leistungen für Balkan-Flüchtlinge stark ein. Das ist ein starkes Signal, das dort auch verstanden wird", sagte Unionsfraktionsvize Thomas Strobl der Redaktion. "Das Signal lautet: Verkauft nicht euer Haus oder euer Auto, denn ihr werdet in sehr kurzer Zeit wieder da sein, wo ihr hergekommen seid", sagte Strobl. "Das Boot ist nicht voll, aber es sitzen zu viele Falsche drin", sagte der CDU-Politiker.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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