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CDU/CSU-Fraktion geht auf Distanz zu Bargeld-Obergrenze

Archivmeldung vom 27.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Andreas Hermsdorf / pixelio.de
Bild: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion geht auf Distanz zu Plänen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), beim Bezahlen eine Bargeld-Obergrenze von 5.000 Euro einzuführen. Darüber habe sich die Fraktion noch keine Meinung gebildet, sagte Fraktionschef Volker Kauder in einem "Focus"-Interview.

"Wir kennen die Argumente, die dafür angeführt werden, insbesondere das, dass damit die Geldwäsche stark eingeschränkt werden könnte. Ob das aber reicht, den Bürgern entsprechende Vorschriften über die Abwicklung der Zahlung zu machen, wird aber durchaus kritisch gesehen", so Kauder.

Besorgten Bürgern könne er aber versichern: "Das Bargeld wird selbstverständlich nicht abgeschafft. Das will der Bundesfinanzminister nicht und auch wir nicht." Das Bargeld sei ein Teil der persönlichen Freiheit. "Und die muss erhalten bleiben."

Kauder sagte, er selbst sei "ein Bargeld-Fan" und wisse immer ungefähr, wie viel er in der Tasche habe. "Wenn man mit Bargeld bezahlt, weiß man eher, was man ausgegeben hat. Ich persönlich möchte nicht bei jedem kleinen Einkauf meine Daten hinterlassen müssen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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