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Oehme: Kirchen sollten sich auf ihren Ursprung besinnen

Archivmeldung vom 31.07.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.07.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Ulrich Oehme  (2018)
Ulrich Oehme (2018)

Bild: AfD Deutschland

Der Mitgliederschwund ist Quittung für Opferung der christlichen Werte durch Kirchenführer. Die Kirchen in Deutschland haben 2017 weit über ein halbe Million Mitglieder verloren. Dazu teilt der sächsische Bundestagsabgeordnete und stellvertretende religionspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Ulrich Oehme, mit: „Die beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland verlieren weiterhin Mitglieder. Diese Entwicklung hat sich 2017 noch einmal beschleunigt. Die Kirchen sprechen übereinstimmend von einem demografischen Problem, jedoch ist die Bevölkerung in Deutschland im vergangenen Jahr insgesamt sogar angestiegen."

Oehme weiter: "Den Verlust an Mitgliedern nur an der demographischen Entwicklung und am Glaubensverlust der Bevölkerung festzumachen, ist eine zu oberflächliche Betrachtungsweise. Die beiden Amtskirchen haben an dieser Entwicklung eine erhebliche Mitschuld. Anstatt mit aller Macht für die wahren christlichen Werte, wie Schutz des ungeborenen Lebens, Eintreten gegen Euthanasie und Präimplantationsdiagnostik, den Schutz der klassischen Familie aus Vater, Mutter und Kindern einzustehen, haben sich die Kirchenführer in die Koalition der Machterhaltungspolitiker eingereiht, um einen Kampf gegen die konservativen und christlichen Werte zu führen.

Problematisch ist für viele Christen die zunehmende Einmischung der Kirche in die Politik. Vertreter wie Kardinal Marx und Bischof Bedford-Strohm, die in der Regel in einem Atemzug genannt werden, sehen sich inzwischen als Sprachrohre der offiziellen politischen Linie. Inwieweit für diese kirchlichen Würdenträger der Glaube überhaupt noch eine entscheidende Rolle spielt, fragten sich viele Christen, nachdem beide bei einem Besuch auf dem Tempelberg ihre Kreuze auf Wunsch der muslimischen Gastgeber ablegten. Diese Geste der Unterwerfung, bedeutete für zahlreiche Gläubige einen schweren Vertrauensverlust.

Anstatt für das Kreuz einzustehen, nahmen die obersten deutschen Kirchenfürsten das Kreuz ab. Zusammenfassend muß man feststellen: Die Vertreter der Amtskirchen haben nicht verstanden, warum sich immer mehr Menschen von der Institution Kirche abwenden. Erst wenn sich die christliche Kirche wieder auf ihren Ursprung und auf ihre Grundaufgaben besinnt, kann der Mitgliederschwund gestoppt werden.“

Quelle: AfD Deutschland

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