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SPD in Sachsen verspricht Mitgliederbefragung über Koalition

Archivmeldung vom 27.06.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.06.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Martin Dulig bei einer Veranstaltung der Friedrich Ebert Stiftung in Bautzen
Martin Dulig bei einer Veranstaltung der Friedrich Ebert Stiftung in Bautzen

Foto: Aeggy
Lizenz: CC-BY-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Sachsens SPD-Chef Martin Dulig will nach der Landtagswahl die Parteibasis über den Eintritt in ein Regierungsbündnis entscheiden lassen. "Meine SPD-Mitglieder sollen nach der Wahl den Koalitionsvertrag beschließen", kündigte Dulig im Magazin "Cicero" (Juliausgabe) an. "

Sigmar Gabriel hat einen Standard gesetzt, hinter den wir in Sachsen nicht zurückfallen wollen." Die Bundes-SPD hatte Ende vergangenen Jahres ihre Basis in einer Mitgliederbefragung über das Regierungsbündnis mit der Union entscheiden lassen. Diese Methode könnte in Sachsen Schule machen, wo am 31. August gewählt wird. Die SPD schließt weder eine Koalition mit der CDU noch ein rot-rot-grünes Bündnis aus.

Von den Sozialdemokraten in den neuen Ländern verlangte Dulig ein neues Selbstverständnis. "Es gibt eine neue ostdeutsche Generation, die erfolgreich Politik macht", sagte er. Keiner werde aus Mitleid gewählt. "Mir geht das Ostgeseiere auf den Keks."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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