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LINKE-Politiker Deniz Celik: Hamburgische Bürgerschaft verschleppt Aufklärung zum Tod von UKE-Psychiatriepatient

Archivmeldung vom 06.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Zwangsjacke und Psychatrie (Symbolbild)
Zwangsjacke und Psychatrie (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der LINKE-Abgeordnete Deniz Celik hat die fehlende Aufklärungsarbeit der Hamburgischen Bürgerschaft zum Tod des Psychiatriepatienten William Tonou-Mbobda im Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) kritisiert. "Die Aufklärungsarbeit wird verschleppt", sagte Celik der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland".

Hintergrund ist, dass in der vergangenen Woche ein Antrag der Linksfraktion auf Befassung mit dem Thema im Gesundheitsausschuss von der Ausschussmehrheit mit der Begründung, dass die Ermittlungen noch liefen, abgelehnt wurde. "Die nächsten Bürgerschaftswahlen sollen im Februar nächsten Jahres stattfinden. Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen haben selbstverständlich kein Interesse daran, dass nun die Versorgung in den Kliniken in Frage gestellt wird", sagte Celik. Tonou-Mbobda verstarb am 26. April. Zuvor soll er laut Augenzeugenberichten von Sicherheitskräften UKE misshandelt worden sein. Er wurde dann reanimiert und ins künstliche Koma versetzt. "Neben den Medizinern des UKE sollen auch externe, unabhängige Instanzen an der gerichtsmedizinischen Untersuchung des Verstorbenen teilnehmen", forderte Celik.

Quelle: neues deutschland (ots)

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