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Zentralrat der Muslime: Leitkulturdebatte nicht an Äußerlichkeiten festmachen

Archivmeldung vom 05.05.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.05.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
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Von Unbekannt - extracted from Plakat (PDF), Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=29325188

In die Debatte über eine deutsche Leitkultur hat sich der Zentralrat der Muslime eingeschaltet. Dessen Vorsitzender Aiman Mazyek schreibt in einem Beitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Samstagausgabe), er habe keine Probleme damit, über Leitkultur zu debattieren: Diese solle man aber nicht an Äußerlichkeiten festmachen. Es tue beispielsweise nichts zur Sache, ob ein Fußballer wie Mesut Özil die Nationalhymne mitsinge.

Wichtiger sei es, die Bedeutung von "Einigkeit und Recht und Freiheit" zu verstehen. Die Diskussion dürfe nicht dazu führen, dass eine "deutsche Vergangenheit, die es so nie gegeben hat", als romantisches Vorbild gesehen werde. So etwas führe zu einer gefährlichen "Ausgrenzungssemantik". Mazyek erinnerte an Beethovens Ode an die Freude. Der Text von Friedrich Schiller rufe zu Brüderlichkeit auf. "Eines Freundes Freund zu sein, das ist der große Wurf, das wäre erstrebenswerte Leitkultur", so der Zentralratsvorsitzende.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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