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Vermögensteuer: Hundt zweifelt an Steinbrücks Versprechen

Archivmeldung vom 03.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Dr. Dieter Hundt Bild: BDA
Dr. Dieter Hundt Bild: BDA

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat das Versprechen von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, das Betriebsvermögen bei der Vermögensteuer zu schonen, in Zweifel gezogen: "Bis heute hat Herr Steinbrück noch nicht erklärt, wie bei einer Vermögensteuer, die über zehn Milliarden jährlich einbringen soll, das Betriebsvermögen verschont werden kann", sagte Hundt dem "Handelsblatt".

Diese zusätzlichen Steuereinnahmen erzielen SPD und Grüne laut Hundt nur dadurch, dass sie die Betriebsvermögen mit einbeziehen. "Im Ergebnis sehen die Beschlüsse von SPD und Grünen dementsprechend auch so aus", sagte er. Für den Arbeitgeberpräsidenten sind die Pläne von Rot-Grün zur Vermögensteuer und Vermögensabgabe "verheerend" für die deutsche Wirtschaft.

SPD und Grüne steuerten auf eine wirtschafts- und industriefeindliche Politik zu. "Die rot-grünen Steuer- und Rentenpläne treffen die Unternehmen ins Mark. Das wäre ein Programm zur Arbeitsplatzvernichtung in Deutschland", sagte Hundt. Der Arbeitgeberpräsident sieht zwei große Aufgaben für die nächste Legislaturperiode. "Die Korrektur der Energiewende und die Bewältigung der europäischen Staatsschuldenkrise. Beides erfordert einen großen politischen Konsens aller Kräfte im Land."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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