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Niebel fordert erleichterten Familiennachzug für syrische Flüchtlinge

Archivmeldung vom 10.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dirk Niebel Bild: dirk-niebel.de
Dirk Niebel Bild: dirk-niebel.de

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat einen erleichterten Zuzug von Familienangehörigen syrischer Flüchtlinge gefordert. Man sollte Familienzusammenführungen unbürokratisch ermöglichen, wenn ein Teil der Familie bereits in Deutschland sei, sagte er der "Berliner Zeitung". "Für uns Deutsche ist das ein kleiner Beitrag, für die Menschen aus Syrien eine große Erleichterung", fügte er hinzu.

UN-Flüchtlingskommissar António Guterres hatte am Montag die europäischen Staaten aufgefordert, unbegrenzt syrische Flüchtlinge aufzunehmen.

Täglich flüchten rund 5.000 Menschen vor dem Bürgerkrieg in Syrien in die Nachbarländer. Laut UN-Angaben sind insgesamt bislang über zwei Millionen Menschen aus Syrien geflohen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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