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Hinweisgeberstelle der Bafin meldet Höchstwert für 2020

Archivmeldung vom 23.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Maren Beßler / pixelio.de
Bild: Maren Beßler / pixelio.de

Immer mehr Hinweisgeber:innen wenden sich mit Insiderinformationen an die deutsche Finanzaufsicht. Wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) der Frankfurter Rundschau auf Anfrage mitteilte (Samstagsausgabe), gingen im vergangenen Jahr 1319 Meldungen bei deren Hinweisgeberstelle ein. Das ist ein neuer Höchststand und knapp 43 Prozent mehr als 2019. Damals hatte die Behörde 925 Hinweise erhalten.

"Die öffentliche Wahrnehmung hat sich verändert", erklärte ein Sprecher der Bafin die Zunahme. "Hinweisgeber wurden früher als Denunzianten verpönt", sagte er der FR, doch jetzt werde immer mehr anerkannt, dass sie in der Gesellschaft einen wertvollen Beitrag leisten könnten.

Damit verfestigt sich der Trend, dass Jahr für Jahr mehr Whistleblower:innen die anonyme Anlaufstelle nutzen. Waren es 2018 noch 665 Meldungen, stieg die Anzahl im Folgejahr um knapp 40 Prozent. Hinweisgeber:innen können seit 2017 mutmaßliche Verstöße gegen das Aufsichtsrecht über ein elektronisches System bei der Bafin melden.

Quelle: Frankfurter Rundschau (ots)


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