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Bericht: Private Krankenversicherung will zur Gematik zurückkehren

Archivmeldung vom 28.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Benjamin Klack / pixelio.de
Bild: Benjamin Klack / pixelio.de

Der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) wird laut eines Zeitungsberichts voraussichtlich wieder zur Gematik, der mehrheitlich in Bundesbesitz befindlichen Gesellschaft mit zentraler Rolle bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens, zurückkehren. Das geht aus internen Unterlagen hervor, über die der Fachdienst "Handelsblatt Inside Digital Health" berichtet.

So habe die Gematik ihre weiteren Gesellschafter für den 3. April zur Gesellschafterversammlung geladen, bei der die Rückkehr des PKV-Verbands unterzeichnet werden soll. 2012 war der PKV-Verband aus der Gematik ausgestiegen. Damals stand vor allem die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte im Mittelpunkt der Arbeit der Gematik.

Allerdings war gesetzlich nicht festgelegt worden, dass Ärzte die Karten von Privatversicherten annehmen und verwenden müssen, weshalb der PKV-Verband von einer weiteren Mitarbeit am Projekt Abstand nahm. 2017 habe der PKV-Verband ein eigenes App-Projekt für ihre Versicherten gestartet, das aber kaum Fortschritte habe verzeichnen können, berichtet der Fachdienst unter Berufung auf eigene Informationen. Man wolle gegenüber den anderen Projektbeteiligten (Ministerium, Kassen- und Ärztevertreter) Rückzahlungen für die in der Zwischenzeit geleisteten Fortschritte am Projekt leisten, heißt es nun in einer Absichtserklärung des PKV-Verbands an das Bundesgesundheitsministerium, über die der Fachdienst "Handelsblatt Inside Digital Health" berichtet. Dabei sei von 50 bis 70 Millionen Euro die Rede, berichtet der Fachdienst unter Berufung auf Gematik-Kreise. Das Bundesgesundheitsministerium habe auf Anfrage "laufende Verhandlungen" nicht kommentieren wollen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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