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Grüne: Bahnprivatisierung hat katastrophale Folgen

Archivmeldung vom 28.04.2008

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.04.2008 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Winfried Hermann, verkehrspolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen, lehnt die geplante Teilprivatisierung der Deutschen Bahn als "Ausverkauf des Schienenverkehrs" ab.

In einem Beitrag für den Berliner Tagesspiegel (Montagausgabe), schreibt Hermann weiter, "die  geplante Privatisierung ist intransparent und trägt paradoxe Züge: Da werden unter dem Dach einer Staatsholding zwei Holding-Tochtergesellschaften gebildet. Die eine ist für die Infrastruktur verantwortlich und dem Gemeinwohl verpflichtet; die andere, teilprivatisierte Transportholding soll kurzfristig hohe Gewinne erzielen. Darauf werden die Anleger bestehen." Die Folgen für den Personenverkehr "werden katastrophal sein: Vor allem der Personenfernverkehr wird unter Renditedruck geraten." Zudem sei es "hochriskant, wenn ein Unternehmen mit staatlicher Beteiligung Lkw-Flotten, Eisenbahnen und Logistikniederlassungen auf der ganzen Welt unterhält. Verspekuliert sich die Konzernführung, haften die deutschen Steuerzahler. Die Schulden und Kosten werden mit Sicherheit beim Staat und Steuerzahler landen, die Erlöse bei den Aktionären", schreibt Hermann.

Quelle: Der Tagesspiegel

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