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NRW-Arbeitgeberpräsident fürchtet schlechte Geschäfte wegen Schutzzöllen gegen China - "Trifft uns mit voller Wucht"

Archivmeldung vom 11.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Großmächte: Vereinigte Staaten von Amerika (VSA/USA), Europäische Union (EU), Russische Föderation (Russland) und China
Großmächte: Vereinigte Staaten von Amerika (VSA/USA), Europäische Union (EU), Russische Föderation (Russland) und China

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die überraschende Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die Schutzzölle für chinesische Waren zu erhöhen, stößt auf Kritik der NRW-Wirtschaft, die ökonomische Nachteile für die örtlichen Unternehmen erwartet. "Weil die nordrhein-westfälische Wirtschaft global vernetzt ist, trifft uns dieser Schutzzoll mit voller Wucht", sagt NRW-Arbeitgeberpräsident Arndt Kirchhoff dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

Autos von Ford in einem chinesischen Werk etwa würden nicht gebaut und exportiert. Das habe zur Folge, dass die vielen NRW-Unternehmer, die sich dort als Automobilzulieferer - Kirchhoff selbst etwa in Chongqing - niedergelassen haben, keine Aufträge mehr erhalten. "Alle Seiten, die Amerikaner, die Chinesen und wir in NRW als Partner beider Seiten verlieren Geschäft. Das hat Auswirkungen auf Erträge und Jobs in NRW", sagt Kirchhoff. Mehr als 1100 chinesische Firmen haben direkt einen Sitz in NRW.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)

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