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SPD-Spitzenpolitiker weisen Spekulationen über Nahles-Ablösung zurück

Archivmeldung vom 24.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Schlangengrube SPD (Symbolbild)
Schlangengrube SPD (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Spitzenpolitiker der SPD sind Spekulationen entgegengetreten, wonach Andrea Nahles im Falle einer SPD-Niederlage bei der Europa- und der Bremen-Wahl als Fraktionschefin abgelöst werden könnte. "Wer einen Funken Verstand hat, kämpft jetzt um jede Stimme für die SPD in Bremen, bei den Kommunalwahlen und für Europa", sagte der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner dem "Handelsblatt".

Es gehe nicht "um Köpfe in der SPD, sondern um soziale Politik für die Vielen statt die Wenigen - in den Kommunen, in Bremen und Europa", so der SPD-Politiker weiter. Der Sprecher des Seeheimer Kreises in der SPD, Johannes Kahrs, sprach mit Blick auf Nahles von "alten Gerüchten", die derzeit von unterschiedlichen Journalisten "aufgewärmt" würden. "An der Sache ist nichts dran", sagte Kahrs. "Getretener Quark wird breit, nicht stark", so der SPD-Politiker weiter.

Nahles sei Fraktionsvorsitzende, und sie bleibe auch Fraktionsvorsitzende, sagte Kahrs dem "Handelsblatt". In Medienberichten hatte es zuvor geheißen, Nahles solle aus der SPD-Bundestagsfraktion heraus dazu bewegt werden, freiwillig auf das Amt der Fraktionsvorsitzenden zu verzichten, sofern die Wahlen am Wochenende verloren gingen. Laut eines Berichts des Nachrichtenmagazins "Spiegel" solle Nahles intern Martin Schulz (SPD) zur Rede gestellt haben – wegen eines möglichen Putschversuchs. Schulz soll demnach in dem Gespräch "grundsätzliche Überlegungen" eingeräumt und ein Szenario entworfen haben, wonach Nahles wieder das Arbeitsministerium übernehmen könnte, um öffentlich mit einem klaren Thema punkten zu können.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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