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Steinbrück hat Putzfrau nie persönlich getroffen

Archivmeldung vom 09.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Peer Steinbrück Bild: Daniel Biskup - peer-steinbrueck.de
Peer Steinbrück Bild: Daniel Biskup - peer-steinbrueck.de

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat nach eigener Aussage die Putzfrau, wegen der er erpresst wird, nie persönlich getroffen. Steinbrück sagte "Bild am Sonntag": "Ich habe die Frau nie kennengelernt." Keine Erkenntnisse hat Steinbrück, ob der Erpresser ein politisches oder kriminelles Motiv hat: "Das kann ich nicht ermessen."

Nach Informationen von "Bild am Sonntag" wurde der an Gertrud Steinbrück adressierte Brief am 30. August an das Bonner "Amos-Comenius-Gymnasium" geschickt, in dem Gertrud Steinbrück bis zu ihrer Pensionierung Anfang August unterrichtete. Die Schule leitete den Brief am vergangenen Mittwoch ungeöffnet an die Privatadresse der Steinbrücks weiter.

Nach Rücksprache mit Rechtsanwalt Michael Nesselhauf informierten Steinbrücks Mitarbeiter am Freitagnachmittag den Führer des BKA-Kommandos des Kanzlerkandidaten, der den polizeilichen Bereitschaftsdienst alarmierte. Die Polizei stellte den Brief in Steinbrücks Haus in Bonn sicher.

Die Ermittlungen wegen Verdachts auf Nötigung führt die Staatsanwaltschaft Bonn. Das Schreiben ist eine DIN-A-4-Seite lang, wurde auf einem Computer geschrieben und auf handelsüblichem Papier ausgedruckt. Er ist in fehlerfreiem Deutsch verfasst, steckte in einem Querumschlag mit Fenster und war mit einer selbstklebenden Briefmarke frankiert. Der Brief wurde im Briefzentrum bei Bonn abgestempelt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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