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Regierung: Drohnenabwehr an Flughäfen wird voraussichtlich günstiger

Archivmeldung vom 14.05.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.05.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Eine Gruppe von verschiedenen Drohnen.
Eine Gruppe von verschiedenen Drohnen.

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Finanzierung der Drohnenabwehr an deutschen Flughäfen wird voraussichtlich günstiger als zunächst angenommen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor, über welche die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten.

Demnach liegen die Kosten, die die Deutsche Flugsicherung (DFS) für die Überwachung von unbemannten Fluggeräten in Flugplatznähe für die fünfjährige Regulierungsperiode aufbringt, bei 109 Millionen Euro. In einer vorherigen Antwort hatte die Bundesregierung die Kosten noch auf rund 30 Millionen Euro pro Flughafen beziffert, die Gesamtkosten hätten damit für die 16 deutschen internationalen Flughäfen bei rund 480 Millionen Euro gelegen.

Unklar ist allerdings, wie die DFS die entstehenden Kosten einfordern kann. Denn laut einer vorläufigen Entscheidung der Europäischen Kommission gehört das Auffinden von Drohnen zur allgemeinen Gefahrenabwehr und ist somit nicht Teil der Flugsicherung. Die FDP-Bundestagsfraktion kritisiert daher die Strategie der Bundesregierung zur Drohnenabwehr als "chaotisch". "Nach diversen Zwischenfällen in den letzten Jahren an deutschen Flughäfen ist noch immer keine Lösung in Sicht. Deswegen muss sich die Bundesregierung schleunigst auf EU-Ebene in Sachen Drohn enabwehr einigen und die Sicherheit an den Flughäfen gewähren", sagte FDP-Verkehrsexperte Bernd Reuther den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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