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Stahlknecht: Vorwürfe der AfD-Nähe sind "rufschädigend"

Archivmeldung vom 01.06.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.06.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Holger Stahlknecht (2018)
Holger Stahlknecht (2018)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wehrt sich der frühere Landesinnenminister Holger Stahlknecht (CDU) gegen Behauptungen, er habe eine Regierung mit der AfD unter seiner Führung angestrebt. "Dass ich etwas mit der AfD hätte anfangen wollen, ist absurd", sagte Stahlknecht der "Zeit".

Er habe fünf Jahre "klar für eine Abgrenzung zu dieser Partei gestritten". Dass über ihn gesagt werde, er hege Sympathien für die AfD, mache ihn hoch unglücklich. "Und es ist auch rufschädigend, mir Nähe zur AfD zu unterstellen", so Stahlknecht. Er sei immer ihr entschiedenster Gegner gewesen.

Der damalige CDU-Landesvorsitzende war im Dezember 2020 von Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) aus der Regierung geworfen worden, weil der ihm vorgeworfen hatte, in der Magdeburger "Volksstimme" eine Zusammenarbeit mit der AfD zur Debatte gestellt zu haben. Stahlknecht verteidigt sich in der "Zeit" gegen diese Interpretation. "Wer mein damaliges Interview liest, wird lesen, dass ich gesagt habe: Die CDU ist nicht braun und nicht blau. Ich sagte auch: Eine Zusammenarbeit mit der AfD ist ausgeschlossen", so Stahlknecht. Das damalige Interview bereue er deshalb auch nicht. "Ich habe das Interview so gegeben, und ich würde es jederzeit wieder so geben. Ich habe keinen beleidigt, ich habe keinen angegriffen", so der frühere Innenminister.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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