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Staatsanwaltschaft hörte im Dieselskandal auch Telefone ab

Archivmeldung vom 12.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Bernd Kasper / pixelio.de
Bild: Bernd Kasper / pixelio.de

Porsche gerät im Dieselskandal zunehmend unter Druck. Laut Staatsanwaltschaft habe ein leitender Mitarbeiter versucht, während einer Durchsuchung im April einen Computer zu verstecken, berichtet die "Bild am Sonntag". Demnach rief ein Porsche-Manager seinen Assistenten an, als er von der Razzia erfuhr. In dem Telefonat bat er laut Bericht seinen Mitarbeiter darum, einen bestimmten Laptop an sich zu nehmen. Das Gespräch wurde allerdings von der Staatsanwaltschaft abgehört.

Die Ermittler nahmen damals den Manager wegen Flucht- und Verdunklungsgefahr fest, bis heute sitzt er in Untersuchungshaft. Der Manager leitete die Task Force, die nach Bekanntwerden des Dieselskandals im Herbst 2015 die Abgas-Manipulationen bei Audi in Ingolstadt untersuchen sollte. Ihm wird vorgeworfen, die Aufklärung blockiert zu haben. Der Mann weist die Vorwürfe zurück. Aus Konzernkreisen heißt es, er wollte bei der Razzia seinen Arbeitsrechner lediglich "sichern", damit er seine täglichen Aufgaben weiter erledigen könne.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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