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NRW-Wirtschaftsminister will Strompreisentlastungen für Industrie

Archivmeldung vom 27.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) verlangt eine Strompreisentlastung für die Wirtschaft. Denn der vorzeitige Ausstieg aus der Kohleverstromung werde "zu einem zusätzlichen spürbaren Anstieg der Großhandelsstrompreise führen", sagte der FDP-Politiker der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" unter Verweise auf ein neues Gutachten des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln.

Wegen der Abschaltung der Kohlekraftwerke komme es zudem zu einem Mangel an gesicherten Erzeugungskapazitäten. "Neben Strompreisentlastungen für die Industrie brauchen wir deshalb Anreize für Neubau und Vorhaltung von flexiblen Kraftwerken, die die Versorgungssicherheit gewährleisten", sagte Pinkwart. Bisher hat die Regierung lediglich einen Gesetzentwurf zur Strukturförderung der vom Kohleausstieg betroffenen Kohleregionen vorgelegt.

Zudem verhandelt sie mit den Kraftwerksbetreibern über die Höhe der Entschädigung. Pinkwart reicht das nicht aus. "Wenn wir die Klimaziele mit einer leistungsfähigen Wirtschaft erreichen und die Grundlage für unseren Wohlstand erhalten wollen, muss die Bundesregierung ihren Ankündigungen Taten folgen lassen und die Empfehlungen der Kohlekommission eins zu eins umsetzen", sagte er.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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