Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik Jede fünfte Stelle bei Bundeswehr-Cyberabwehr unbesetzt

Jede fünfte Stelle bei Bundeswehr-Cyberabwehr unbesetzt

Archivmeldung vom 28.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Die Bundeswehr hat offenbar nach wie vor große Schwierigkeiten, genügend Personal zu finden. Zum 31. Januar 2020 waren insgesamt 21.683 Stellen unbesetzt, berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf die Antwort des Bundesverteidigungsministeriums auf eine Anfrage der FDP-Fraktion.

Am größten ist der Personalmangel demnach im Cyber- und Informationsbereich: hier blieb jede fünfte Stelle unbesetzt (20,5 Prozent). Dahinter folgen Luftwaffe (15 Prozent), Heer (13,6 Prozent) und Marine (11,6 Prozent). Demgegenüber stehen seit 2018 rund 42.600 Neueinstellungen. 37.956 Soldaten absolvieren derzeit noch eine Ausbildung. Aus der Opposition kam Kritik an der Personalpolitik von Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU).

"Mangelnde Einsatzbereitschaft ist nicht attraktiv", sagte der FDP-Bundestagsabgeordnete Marcus Faber dem Focus. Die von Kramp-Karrenbauer versprochene Trendwende Personal sei bisher nicht mehr als "Flickschusterei", kritisierte Faber. Es fehle bis heute ein Personalkonzept, um die 2011 ausgesetzte Wehrpflicht zu kompensieren.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


Videos
"Karmas Rad"
"Karmas Rad": Die Merkel-"Wissenschaft"
"Karmas Rad"
"Karmas Rad": VEEZEE mehr als nur eine YouTube Alternative
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte azimut in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige