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Bayern-AfD-Chef sieht Partei noch lange in der Opposition

Archivmeldung vom 17.05.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.05.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
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Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Vorsitzende der AfD in Bayern, Petr Bystron, sieht seine Partei noch lange in der Opposition. Die AfD verstehe sich als "einzige systemkritische Partei", sagte Bystron dem "Handelsblatt". Dementsprechend suche man nicht wie die ehemaligen AfD-Politiker Bernd Lucke und Hans-Olaf Henkel "Anschluss an die Altparteien. Wir wollen in den nächsten Jahren knallharte Opposition betreiben."

Gleichwohl sei die AfD "alleine durch die Qualität unseres Personals sowohl in der Lage wie auch bereit, in der Zukunft auch Regierungsverantwortung zu übernehmen". Allerdings, fügte Bystron hinzu, eher als Kanzlerpartei, denn als Juniorpartner. "Ohnehin müsste die CDU zuerst wieder von links zurück in die politische Mitte rücken, bevor es Sinn machen würde, mit ihr über Koalitionen zu verhandeln." Die Gefahr eines "vorschnellen Griffs nach der Macht" sehe er aber nicht. "Es ist nämlich ein weit verbreiteter Konsens in der Partei, dass wir die nächsten fünf bis zehn Jahre erst Mal in der Opposition bleiben."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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