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ödp München wird sich an einem Bündnis für ein Volksbegehren gegen den Transrapid beteiligen

Archivmeldung vom 01.11.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.11.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Jens Brehl

ödp -Verkehrsexperte Johannes Grössl: „Milliarden für Luxus in der Metropole und weitere Subventionen für die Fliegerei sind unverantwortlich, so lange der ÖPNV in der Region unzulänglich ist!“

Die Absicht der Staatsregierung, eine Magnetschwebebahn vom Münchner Bahnhof zum Münchner Flughafen zu bauen und dafür insgesamt rund 2 Milliarden Euro - zum größten Teil aus der Steuerkasse - auszugeben, wird von der Münchner ödp abgelehnt, solange der Bus- und Bahnverkehr in der Region verbesserungsbedürftig ist. Bei ihrem Parteitag am 26.10.2007 im Hansahaus, München, beschlossen die Ökodemokraten einstimmig, sich an einem bayernweiten Volksbegehren gegen die Transrapidpläne der CSU-Staatsregierung zu beteiligen. Die ödp appelliert an alle transrapidkritischen Parteien und Verbände in München, die von OB Ude gestarteten Bemühungen um ein breites Bündnis zügig voran zu treiben.

Zur Begründung des Anliegens führen die Ökodemokraten vor allem die folgenden Gründe auf:

  1. Die Magnetschwebebahn wurde für Langstrecken als Alternative zum Flugzeug entwickelt. Auf einer kurzen Strecke kann dieses System seine technischen Vorteile nicht realisieren. Nach dem Beschleunigen muss schon bald wieder abgebremst werden. Der extrem hohe Energieaufwand für einen vergleichsweise geringen Zeitgewinn ist ökologisch nicht zu rechtfertigen. Unabhängig von einer grundsätzlichen Beurteilung dieser Technik ist deshalb das konkrete Münchner Projekt unsinnig.
  2. Die hohe Investition aus Steuermitteln für diese zusätzliche Zubringerbahn zum Flughafen stellt eine weitere Subventionierung des Flugverkehrs dar. Dieser ist ohnehin bereits durch Steuerverzicht beim Flugzeugtreibstoff skandalös hoch subventioniert, obwohl die Fliegerei nachweislich das umweltschädlichste Verkehrsmittel ist.


Aus diesen und vielen weiteren Gründen wird sich die ödp München an einem bayernweiten Bündnis zur Durchführung eines Volksbegehrens gegen den Transrapid nach Kräften beteiligen. Grössl: „Wir begrüßen die Bemühungen des Münchner Oberbürgermeisters, ein solches Bündnis ins Leben zu rufen und appellieren an alle transrapidkritischen Parteien und Verbände, jetzt zügig in die Vorbereitung für ein bayernweites Volksbegehren einzutreten.“

Am Samstag den 3.11. findet in München eine Anti-Transrapid-Demo statt. Sie beginnt um 11:00 Uhr am Stachus und endet gegen 12:15 Uhr mit einer Kundgebung am Marienplatz. Die ödp ruft zu größt möglicher Beteiligung auf!

Quelle: Pressemitteilung ödp München


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