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Debatte über Indianer-Kostümverbot erreicht Bundesebene

Archivmeldung vom 06.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: CFalk / pixelio.de
Bild: CFalk / pixelio.de

Bundestagsabgeordnete von Union und FDP haben die Entscheidung einer Hamburger Kita kritisiert, Kinder im Indianerkostüm nicht an den Rosenmontagsfeierlichkeiten teilnehmen zu lassen.

"Den Kindern geht es beim Verkleiden doch um Spaß und Kreativität. Und gerade sie sind dabei vorurteilsfrei und unverkrampft", sagte der Hamburger CDU-Bundestagsabgeordnete Marcus Weinberg, zugleich familienpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, der "Bild". Die CDU-Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel sagte: "Wer solche Vorschriften erlässt, hat offensichtlich den Sinn von Karneval nicht verstanden. In diesem Kindergarten geht es nicht mehr um Frohsinn, Leichtigkeit, Spiel und Kreativität, es geht nicht mehr um das Individuum oder um den eigenen Willen und Phantasie."

Pantel bekräftigte: "Ich hoffe, dass die Eltern sich nicht derart bevormunden lassen und dies nicht mit sich machen lassen. Ich würde meine Kinder aus einem solchen Kindergarten herausnehmen." Grigorios Aggelidis, familienpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, sagte: "Es ist völlig weltfremd und absurd, Kindern zu verbieten, sich an Karneval als Indianer zu verkleiden. Kommt jetzt auch Winnetou auf den Index?"

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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