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SPD-Vize Stegner für "Gesprächskontakte auf Spitzenebene" - auch mit der Linken

Archivmeldung vom 17.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Ralf Stegner
Ralf Stegner

Foto: Arne List
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die SPD muss nach Ansicht des stellvertretenden SPD-Bundesvorsitzenden Ralf Stegner bis zur nächsten Bundestagswahl mit den anderen Parteien "regelmäßige Gesprächskontakte auf Spitzenebene" halten - auch mit der Linkspartei. Das SPD-Wahlziel müsse sein: "Angela Merkel muss weg", sagte Stegner im Gespräch mit der "Leipziger Volkszeitung".

Die Gesprächskontakte müssten schnell geschehen, denn um sich besser kennen zu lernen dürfe man damit nicht erst 2016 anfangen. "Die Linkspartei ist ein potenzieller Partner, wenn wir sie nicht in die Schmuddelecke stellen", betonte der Sozialdemokrat. Stegner selbst sieht sich auch als Manager der neuen rot-roten Gesprächskultur. "Als einer der stellvertretenden Vorsitzenden gehört es für mich durchaus auch dazu, solche Gesprächsfäden stabil zu knüpfen."

Die SPD müsse die Linkspartei genauso behandeln wie alle anderen Parteien auch. "Leidenschaft gibt es nur für die eigene Partei, alle anderen müssen nüchtern betrachtet werden. Auch die Linkspartei." Bei der Frage nach vertrauenswürdigen Gesprächspartnern in der Linken nannte Stegner "Leute wie Gregor Gysi oder Dietmar Bartsch". Aber die SPD könne sich niemanden aussuchen. "So wenig wie die sich aussuchen können, wer das bei uns macht, gilt das auch umgekehrt."

Beispielsweise denke ja auch Sahra Wagenknecht offenkundig nicht daran, ihre Karriere zu beenden. Die Frage von Juniorpartnerschaften in einer Koalition mit der Linkspartei sei für die SPD "nicht wünschenswert", aber "Katastrophen sind etwas anderes", sagte Stegner unter Bezug auf die Große Koalition im Bund. Anspruch der SPD müsse es immer sein, die Regierung zu führen. "Aber dafür müssen wir mit den entsprechenden Wahlergebnissen eben auch erst die Voraussetzungen schaffen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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