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Umfrage: Mehrheit hält Steinbrücks "Stinkefinger" für falsch

Archivmeldung vom 16.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Tim Reckmann / pixelio.de
Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück muss möglicherweise bei der Bundestagswahl am kommenden Sonntag einen hohen Preis für seine "Stinkefinger"-Geste zahlen: 73 Prozent der Deutschen glauben, dass die Geste der SPD im Wahlkampf schadet. Nur zehn Prozent erwarten, dass sie nützt. Das ergab eine nach eigenen Angaben "repräsentative" Emnid-Umfrage im Auftrag von "Bild am Sonntag".

Bei den SPD-Anhängern finden sogar 82 Prozent, dass die Geste schadet. Zehn Prozent glauben, dass sie der SPD im Wahlkampf hilft. Emnid befragte am 13.09.2013 insgesamt 500 Personen.

Peer Steinbrück zu Gast bei "Circus Halligalli"

Der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück wird am Montag in der Late-Night-Show "Circus Halligalli" zu sehen sein. Das teilte der TV-Sender ProSieben, welcher die Sendung ausstrahlt, am Sonntag mit. Bei diesem Auftritt dürften "Worte und auch Gesten" verwendet werden, hieß es in Anspielung auf die Diskussion um Steinbrücks Pose auf dem Magazin der "Süddeutschen Zeitung". Die Moderatoren der Sendung, Klaas Heufer-Umlauf und Joko Winterscheidt zeigten sich erfreut und überrascht über die Zusage des SPD-Politikers. "Dass Peer Steinbrück unsere Anfrage tatsächlich angenommen hat, verwirrt und freut mich zugleich. Humor hat er schon mal", so Winterscheidt. Heufer-Umlauf freute sich derweil, dass der Kanzlerkandidat sich dafür entschieden habe, mit diesem Auftritt "längst verloren geglaubte Seriosität ... wiederherzustellen."

Die Sendung der beiden Moderatoren, die bei MTV und ZDFneo bereits in ähnlichen Formaten gemeinsam arbeiteten, wird seit diesem Jahr produziert und richtet sich vorrangig an ein junges Publikum.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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