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Kölner Oberbürgermeisterin äußert sich zu ihrer Erkrankung

Archivmeldung vom 08.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Henriette Reker (2015)
Henriette Reker (2015)

Foto: Superbass
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat sich nach der Wiederaufnahme ihrer Amtsgeschäfte erstmals zu ihrer Erkrankung geäußert. Am zweiten Weihnachtstag hatte sich Reker wegen einer akuten Diagnose in die Uniklinik Köln zur Behandlung begeben. "Es wurde eine venöse Thrombose festgestellt, nicht im Bein, sondern im Kopf und Hals, was viel seltener vorkommt", sagte Reker dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

"Es sitzt ein Blutgerinnsel in einer Vene, die Blut vom Kopf abführt. Dieser Thrombus ist noch nicht komplett aufgelöst, aber die akute Gefahr ist vorbei", so die parteilose Politikerin weiter. Sie müsse jetzt noch einige Wochen blutverdünnende Mittel nehmen und werde "vielleicht in den nächsten Monaten noch ein bisschen vorsichtiger sein. Einmal in der Woche kontrollieren die Ärzte in der Uniklinik die Fortschritte der Behandlung. Ich bin - bis auf den Thrombus - völlig gesund."

Bei ihrem mehrtägigen Aufenthalt auf der Intensivstation der Kölner Uniklinik habe sie miterlebt, wie angespannt die Situation durch Corona sei: "Es ist bemerkenswert, was dort geleistet wird. Ich möchte mich bei allen Ärztinnen und Ärzten und dem Pflegepersonal auf der neurologischen Intensivstation bedanken. Alle, die dort arbeiten, haben meine Hochachtung. Sie sind so zugewandt und optimistisch, dass tut allen Patientinnen und Patienten gut."

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)


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