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DIW kritisiert Hilfe für Kinder im Konjunkturpaket als unzureichend

Archivmeldung vom 06.06.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.06.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Kleingeld: auch virtuell nicht sicher. Bild: pixelio.de, Thomas Klauer
Kleingeld: auch virtuell nicht sicher. Bild: pixelio.de, Thomas Klauer

Die Frankfurter Rundschau veröffentlicht in ihrer Samstagausgabe (6.6.2020) einen Beitrag des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zum Konjunkturpaket der Bundesregierung. Die folgende Zusammenfassung ist mit Sperrfrist Samstag, 6.6., 5 Uhr, zur Veröffentlichung mit Quellenangabe "Frankfurter Rundschau" frei.

DIW: Investitionen für Kinder reichen nicht.

Die von der Bundesregierung geplanten Maßnahmen für Kita-Ausbau, Ganztagsbetreuung und Digitalisierung in den Schulen greifen nach Ansicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zu kurz. In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Rundschau schreibt die Abteilungsleiterin für Bildung und Familie am DIW, C. Katharina Spieß, die im Konjunkturpaket vorgesehenen drei Milliarden Euro seien "nicht ambitioniert genug". Die Ökonomin betont: "Die Auswirkungen könnten sich in vielen Jahren noch auf dem Arbeitsmarkt und auch auf den Gehaltszetteln der heutigen Kinder widerspiegeln." Sie zitiert Berechnungen, nach denen das spätere Einkommen schon dann um drei bis vier Prozent niedriger ausfällt, wenn in der Kindheit auch nur ein Drittel eines Schuljahres ausgefallen ist.

Die DIW-Forscherin fordert, "spätestens nach den Sommerferien wieder flächendeckenden Präsenzunterricht zu ermöglichen". Dazu müssten unter anderem für Kitas und Schulen Container in ausreichender Menge bereitgestellt sowie Lehrer oder Erzieherinnen in der Ausbildung für Unterricht und Betreuung eingesetzt werden.

Kritisch äußert sich Spieß auch zum Familienbonus von 300 Euro pro Kind: "Der Kinderbonus ist wenig zielgenau und kommt auch Familien zugute, die finanziell nicht auf ihn angewiesen sind", während er für andere nicht ausreichen werde.

Quelle: Frankfurter Rundschau (ots)

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