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Schwarz-Gelb so unbeliebt wie seit neun Jahren nicht

Archivmeldung vom 10.03.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.03.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Der Dauerstreit in der schwarz-gelben Koalition zieht nun auch die Union in den Abwärtssog. Im wöchentlichen stern-RTL-Wahltrend fielen CDU/CSU im Vergleich zur Vorwoche um 2 Punkte auf 33 Prozent. Es ist der niedrigste Wert für die Union in diesem Jahr. Die FDP verlor einen Punkt und erreicht nur noch 8 Prozent.

Gemeinsam kommen Union und Liberale auf 41 Prozent. So schlecht standen sie im stern-RTL-Wahltrend zuletzt vor neun Jahren, im Februar 2001.

Die SPD klettert um einen  Punkt auf 23 Prozent. Es ist für sie der beste Wert in diesem Jahr. Auch die Linke gewinnt einen Punkt und steigt auf 12 Prozent. Für die Grünen würden erneut 16 Prozent der Wähler stimmen. "Sonstige Parteien" könnten mit 8 Prozent der Stimmen rechnen (+1).

Mit zusammen 51 Prozent liegen SPD, Grüne und Linkspartei nunmehr 10 Punkte vor Union und FDP.

Das desaströse Bild der Koalition belegt eine weitere stern-Umfrage. Nur 8 Prozent der Bürger sind der Ansicht, dass die Koalitionspartner CDU, CSU und FDP an einem Strang ziehen. Die überwältigende Mehrheit von 84 Prozent hält sie für untereinander zerstritten.

Gefragt, wer nach ihrer Ansicht schuld am Streit sei, nannte mehr als jeder Zweite (55 Prozent) die FDP. 7 Prozent gaben der CSU die Schuld am schlechten Zustand der Koalition. 5 Prozent machen die CDU für den Zwist verantwortlich. Dass "alle gleichermaßen" Schuld hätten, meinen 28 Prozent.

Datenbasis für Parteipräferenz: 2502 repräsentativ ausgesuchte   Bundesbürger vom 1. bis 5. März 2010, statistische  Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte; Datenbasis für Koalitionsstreit: 1003 Befragte am 4. und 5. März 2010. Institut: Forsa, Berlin; Auftraggeber: stern und RTL,

Quelle: stern-RTL-Wahltrend

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