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Kultusminister peilen Sommerferienkorridor von mindestens 80 Tagen an

Archivmeldung vom 30.05.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.05.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de
Bild: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Im Streit um den Sommerferienkorridor hat die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Sylvia Löhrmann (Bündnis 90/Die Grünen), Eckpunkte für eine Neuregelung genannt. "Nach dem mir vorliegenden Stand der Vorarbeiten werden wir voraussichtlich in keinem einzigen Jahr einen Gesamtzeitraum von 80 Tagen unterschreiten", sagte sie im Interview mit der AHGZ - Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (dfv Mediengruppe). " Es soll auch sichergestellt werden, dass in jedem Jahr eine erste Ländergruppe bereits Ende Juni in die Sommerferien startet."

Wegen der späten Oster- und Pfingstferien gibt es in diesem Jahr einen kleinen Ferienkorridor von nur 71 Tagen. Dagegen protestiert die Tourismusbranche. Der Korridor ist der Zeitraum vom frühesten Ferienbeginn bundesweit bis zum spätesten Ende in den Bundesländern.

In diesem Jahr legen die Kultusminister den Zeitpunkt der Sommerferien für die Jahre 2018 bis 2024 fest. Möglicherweise soll die Entscheidung bereits auf der nächsten KMK-Sitzung am 12. und 13. Juni in Berlin fallen.

Für die Ferienhotellerie ist ein möglichst früher Ferienbeginn im Juni und ein spätes Ende der Urlaubszeit im September wichtig, um die Hochsaison zu entzerren. Die Tagungshotellerie setzt dagegen auf einen schmaleren Korridor. Im Vorfeld der Entscheidung haben die Wirtschaftsminister der Länder und die Ministerpräsidenten für eine Ausweitung des Korridors plädiert. Die Kultusminister sind aus pädagogischen Gründen eher für einen kleinere Bandbreite. "Für die Sommerferienregelung sind pädagogische Überlegungen maßgebend", betonte Löhrmann, die auch stellvertretende Regierungschefin von NRW ist. "Die Schulhalbjahre in den einzelnen Ländern sollen möglichst annährend gleich lang sein, um unnötigen Lern- und Prüfungsstress in den Schulen zu vermeiden."

Das vollständige Interview erscheint in der AHGZ in der Ausgabe Nr. 22/2014 am 31. Mai 2014.

Quelle: AHGZ (ots)

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