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Forsa-Chef Güllner: SPD würde von Merz oder Spahn als CDU-Chef nicht profitieren

Archivmeldung vom 02.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Manfred Güllner (2017)
Manfred Güllner (2017)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die SPD würde nach Einschätzung von Forsa-Chef Manfred Güllner nicht von einem neuen CDU-Chef Friedrich Merz oder Jens Spahn profitieren. "Das ist nicht zu erwarten. In Bayern und Hessen sind CSU und CDU klar rechts positioniert. Bei den Landtagswahlen ist die SPD dort abgestürzt. Profitiert haben die Grünen", sagte Güllner im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Selbst ein Kanzlerkandidat Merz oder Spahn würde der SPD nicht nutzen. Die Wähler in der liberalen Mitte würden zu den Grünen überlaufen", zeigte sich der Meinungsforscher überzeugt.

Zum sogenannten Debattencamp, mit der die SPD-Spitze Mitte November die Parteibasis in den Erneuerungsprozess einbinden will, sagte Güllner: "Das Debattencamp ist ein einziger Irrsinn." Auf die Wähler wirke die SPD "wie ein Kaninchenzüchterverein, der seine Mitglieder pflegt und deren Seelen streichelt". Den Wählern sei das "völlig Schnuppe. Die möchten, dass man sich um ihre Anliegen kümmert", so der Meinungsforscher.

SPD-Chefin Andrea Nahles stellte Güllner ein verheerendes Zeugnis aus. "Die Mehrheit der Wähler sagt in Umfragen: Nahles muss weg, sie macht es nicht gut", so der Forsa-Chef. "Auf die Frage, wer es machen soll, sagen einige wenige: Scholz oder Gabriel. Dann kommt lange niemand. Die SPD hat keine personelle Alternative. Es gibt keine mehr."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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