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Steuerzahlerbund: Diäten-Erhöhung in NRW kostet 20 Sozialarbeiter

Archivmeldung vom 08.02.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.02.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Wappen Nordrhein-Westfalen
Wappen Nordrhein-Westfalen

Die Landtagsmehrheit will heute trotz aller Proteste eine Diätenerhöhung um 500 Euro monatlich beschließen. Für das Geld könnten umgerechnet 20 zusätzliche Sozialarbeiter in NRW beschäftigt werden, rechnet der Bund der Steuerzahler vor. Dies berichtet die in Bielefeld erscheinende Neue Westfälische. Die Diätenanhebung koste den Bürger jedes Jahr 1,1 Millionen Euro, so Eberhard Kanski, Vorstandsmitglied im NRW-Steuerzahlerbund, vor.Mit dieser Summe könnte man alternativ auch zwei Schwimmhallen ein Jahr lang finanzieren. Man könnte auch zwei dringend benötigte Feuerwehrdrehleitern kaufen oder fünf neue Abenteuerspielplätze für Kinder mit tollen Geräten ausstatten.

Fast alle Bürger dieses Landes müssten sich in den nächsten Jahren auf eine Rentenlücke vorbereiten, sagte Kanski dem Blatt. Sie seien gezwungen zu sparen und könnten sich nicht einfach 500 Euro mehr Lohn pro Monat genehmigen. Privates Sparen könne man auch von Politikern verlangen. An der Mehrheit des Landtags perlt die Kritik ab. Mit der Diätenerhöhung bleibe NRW hinter anderen Landesparlamenten zurück, sagt beispielsweise der Bielefelder Abgeordnete Günter Garbrecht (SPD).

Quelle: Neue Westfälische (Bielefeld) (ots)

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