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SPD will acht Milliarden in Ganztagsschulprogramm investieren

Archivmeldung vom 07.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Manuela Schwesig, 2013
Manuela Schwesig, 2013

Foto: Bobo11
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die SPD will in den nächsten vier Jahren ein neues Ganztagsschulprogramm in Höhe von 8 Milliarden Euro auflegen. Damit sollen eine Million zusätzliche Plätze in Ganztagsschulen geschaffen werden, so die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig, die im Kompetenzteam des Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück für den Bereich Familie und Soziales verantwortlich ist.

Ziel des Programms soll es sein, einen Rechtsanspruch auf ein Angebot in Ganztagsschulen einzuführen, so Schwesig weiter. Begründet werden die Pläne mit den Ergebnissen des aktuellen "Monitor Familienleben", den das Allensbacher Institut für Demoskopie jährlich im Auftrag der Bundesregierung erstellt. Der Bericht zeige, dass Eltern sich die Rahmenbedingungen dafür wünschten, Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Die Nachmittagsbetreuung wird darin von 80 Prozent der Eltern positiv eingeschätzt, wobei es jedoch nur 31 Prozent Ganztagsplätze gebe. Neben der Förderung der Ganztagsschulen bekräftigte Schwesig erneut die SPD-Pläne, das "unsinnige Betreuungsgeld" abzuschaffen. Die 4 Milliarden Euro sollen stattdessen in den flächendeckenden Kita-Ausbau und den Betrieb und die Qualität von Kitas investiert werden, so die SPD-Politikerin.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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