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Unionsfraktionschef Brinkhaus zu Corona-Maßnahmen: Jetzt lieber einmal richtig

Archivmeldung vom 16.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Werden Staatsdiener wieder, wie im 3. Reich, "nur Befehle" befolgen und Kinder im Namen der "Hygiene" entführen? (Symbolbild)
Werden Staatsdiener wieder, wie im 3. Reich, "nur Befehle" befolgen und Kinder im Namen der "Hygiene" entführen? (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Nach seiner früheren Kritik an schrittweisen Verschärfungen des Corona-Lockdowns spricht sich Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) jetzt für eine umfassende Ausweitung der Maßnahmen aus. "Jetzt lieber einmal richtig - anstatt eine Endlosschleife bis in den Sommer hinein", sagte Brinkhaus im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

"Insbesondere die hohe Ansteckungsrate der neuen Mutation beunruhigt uns sehr. Wir müssen versuchen, diese neuen Virus-Varianten durch konsequente Maßnahmen rechtzeitig einzudämmen", forderte der Unionsfraktionschef.

Er hält es für angezeigt, dass Bundesregierung und Länderchefs schon in der nächsten Woche weitere Maßnahmen auf den Weg bringen. "Und ich erwarte, dass die Dinge, die auf der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin beschlossen werden, dann zu Hause in den Landeshauptstädten eins zu eins umgesetzt und konsequent nachgehalten werden", so der Unionsfraktionschef in der "NOZ".

Brinkhaus: CDU-Vorsitz ist kein Sprungbrett zur Kanzlerschaft

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) hat davor gewarnt, die Wahl des CDU-Vorsitzenden an diesem Samstag als Vorentscheidung für den Kanzlerkandidaten der Union zu sehen. "Ich finde, der CDU-Vorsitz ist keine Durchgangsstation und kein Sprungbrett zur Kanzlerschaft", sagte Brinkhaus im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Die CDU sei eine stolze Partei mit 400.000 Mitgliedern und vielen Ehrenamtlichen. "Sie alle haben einen Anspruch darauf, einen Parteivorsitzenden zu bekommen, der sich auch um die Partei kümmert - bis in die kommunale Ebene. Deswegen ist diese Wahl keine automatisch vorgezogene Kandidatenkür."

Brinkhaus appelliert an die Verlierer der Wahl, "dass sie den Sieger und damit auch die Partei insgesamt vorbehaltlos unterstützen, damit wir bei der Bundestagswahl erfolgreich sind. Es darf kein Nachkarten geben. Alle drei müssen sich dann unterhaken und sagen: Jetzt geht es gemeinsam voran."

Die Einschätzung von Kandidat Norbert Röttgen, mit der FDP könne man keine Koalition mehr schmieden, teilt Brinkhaus nicht. "Wenn ich es mir aussuchen könnte und die Mehrheiten dafür ausreichten, würde ich Schwarz-Gelb immer noch als die beste Koalition für unser Land ansehen."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)


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