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Spahn hält Erhöhung des Pflegebeitrags für unvermeidbar

Archivmeldung vom 24.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Benjamin Klack / pixelio.de
Bild: Benjamin Klack / pixelio.de

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält eine Erhöhung des Pflegebeitrags für unvermeidbar. Gerade bei dem Thema Pflege gebe es für die Bedürftigen selbst, bei den pflegenden Angehörigen und auch bei den Pflegekräften eine hohe Akzeptanz, "da auch mehr auszugeben, mehr zu investieren, etwa auch Tariflöhne bezahlen zu wollen", sagte der CDU-Politiker am Mittwoch den ARD-Tagesthemen. "Wenn wir das wollen, dann ist die ehrliche Ansage, dass das die Gesellschaft auch mehr kostet."

Man müsse mit mehr Geld und mehr Personal aus der Misere, die es in Pflegeheimen und Krankenhäusern "ohne Zweifel" gebe, heraus. Dabei sollten auch finanzielle Anreize gesetzt werden. "Wir wollen die Arbeitsbedingungen verbessern. Das heißt in den Krankenhäusern Tarifbezahlung, Tariferhöhung voll refinanzieren, auch in der Altenpflege - das ist ein nächster Schritt regelhaft Tarifbezahlung zu haben", sagte Spahn. "Im Moment ist unser Problem nicht, - auch wegen der guten wirtschaftlichen Lage - das Geld, sondern unser Problem ist, wie wir mit dem Geld die Stellen dann auch besetzt kriegen, also wie wir mehr Menschen ermuntern können, in die Pflege zu gehen, sich ausbilden zu lassen oder zurückzukehren, wenn Pflegekräfte aus Frust oder anderen Gründen aufgehört haben."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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